Die spirituelle Reise zu Joao de Deus
und der CASA de DOM INACIO DE LOYOLA

nach Abadiania in Brasilien mit André Restau

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26. Februar bis 11. März 2012

Die Operationen in der Casa de Dom Inacio (1)


Das brasilianische Heilmedium
João Teixeira da Faria, weltbekannt unter dem Namen João de Deus oder auch Jean de Dieu bzw. John of God, betont immer wieder, dass er eigentlich niemals jemanden geheilt habe. Das mutet seltsam an, bezeugen doch Zigtausende Menschen von ihm geheilt worden zu sein oder ihm zumindest eine deutliche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes zu verdanken. Trotzdem hat João Texeira völlig recht.
Er heilt nicht. Jesus hat auch nicht geheilt. João de Deus kanalisiert als äußerst effektives Medium die Energien hochstehender Geistwesen, auch Entitäten genannt, die durch ihn hindurch arbeiten, und sich durch diese Arbeit für das Gute, für das Göttliche, auch selbst stets weiterentwickeln. Insofern heilt João de Deus in der Tat nicht selbst, sondern Gott heilt durch ihn.
Diese Tatsache ist von allergrößter Bedeutung, um das Folgende zu verstehen und um sich überhaupt ein Bild machen zu können wie der spirituelle Heilungsansatz funktioniert und auf welcher Logik diese so spektakulär scheinenden Operationen basieren. Es handelt sich nämlich keineswegs um Wunder. Dies ist eine oberflächliche Betrachtungsweise, die nicht
hinter die Dinge schaut. In Wahrheit folgen diese »Wunder« ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten einer anderen Daseinsform. Es existiert keine Unlogik und keine Unordnung im Universum. Ideen von Chaos im Kosmos sind menschliche Projektionen. Alles ist absolut logisch aufeinander aufgebaut und miteinander verzahnt, nur dass wir diese Logik oft nicht erkennen und dazu neigen, Dinge, welche wir nicht verstehen, als allgemein »unverständlich« einzustufen. Dieses typisch menschliche Verhalten rührt aus Angst her, aus einer tief verwurzelten Existenzangst. Es gehört nämlich sehr viel Mut, Vertrauen und innere Freiheit dazu, Phänomene, welche wir aufgrund unseres eigenen Wissens nicht durchschauen und nicht verstehen können, ganz gelassen hinzunehmen, wohl wissend dass sie genauso ihre Berechtigung haben wie das Wenige, das wir zufällig verstehen.
Kennen Sie Menschen, die in einem Geschäft fast empört sagen »Das gibt es hier nicht!« nachdem sie einen bestimmten Artikel gesucht, aber nicht gefunden haben? Oftmals gibt es ihn, aber nicht am vermuteten Ort, man hätte halt die Verkäuferin fragen müssen…
Erinnern Sie sich an den berühmten Chirurgen, der stets verlauten ließ, er habe Tausende menschliche Körper aufgeschnitten und niemals auch nur die Spur einer Seele darin gefunden? Auch das ist ein klassischer Fall von Suche an der falschen Stelle…
Wissen Sie noch aus dem Erdkundeunterricht, dass China früher »Das Reich der Mitte« genannt wurde? Auf damaligen Karten bestand die ganze Welt eigentlich nur aus China, mit ein paar kleinen, unbedeutenden Ländern des asiatischen Kontinents nachlässig drum herum gekleckst. Das war gar nicht böse gemeint, sondern entsprach dem Weltbild maßgebender Personen in der damaligen Zeit in diesem Land. Auf gleiche Weise blenden auch wir heute alles aus, was wir nicht kennen oder unser Verstand nicht erfassen kann. Das ist Ignoranz, wobei dieses Wort seinen romanischen Wurzeln nach gar nicht wie im deutschen abwertend gemeint ist, sondern einfach nur Unwissenheit oder Unkenntnis eines Sachverhalts bedeutet.
Es ist eine Art uns zu schützen vor Informationen, die wir (noch) nicht verarbeiten können,
vor Wissen, welches unser gesamtes Weltbild ins Wanken oder gar zum Einsturz bringen würde. Dies aber möchte nicht jeder.

So sind auch die in der Casa de Dom Inacio durchgeführten Operationen nur denjenigen unbegreiflich, denen die
Gesetze und Zusammenhänge zwischen geistiger und materieller Ebene eben (noch?) unbekannt sind. Dies ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt der überwiegende Teil der »hoch entwickelten« Zivilisationen lebenden Menschen.
João de Deus verkörpert als Heilmedium bis zu 38 namentlich bekannte geistige Wesen,
also Wesen, die früher als Menschen gelebt haben und nun nach ihrem Tod und bis sie gegebenenfalls in einer nächsten Verkörperung erneut als Mensch auf die Erde zurückkehren werden, in der geistigen Dimension zu Hause sind. Auch in dieser Welt darf gelernt und sich weiterentwickelt werden, genau wie in unserer, auch wenn das manchmal mühsam und anstrengend ist…
So wie es Abermillionen Menschen gibt, gibt es auch Abermillionen Geistwesen, viele davon sind »gut« und sehr hoch entwickelt, andere haben noch ein bißchen zu tun, um auf diese Ebene zu erlangen.
Von all denjenigen die für das Gute, also im Sinne von Licht und Liebe für das göttliche Prinzip arbeiten, wirken viele durch menschliche Vermittler, durch so genannte Medien auf die materielle Ebene ein. Ein Medium ist nichts Besonderes. Wenn die geistige Welt es wünscht, kann es jederzeit ersetzt werden. Nicht als Mensch, denn jeder Mensch wurde als einmalig und einzigartig geschaffen, aber in seiner Funktion. Bestes Beispiel dafür ist João Teixeira selbst, der in gewisser Weise das berühmte Medium Ze Arigo nach dessen Tod ersetzte.
Die durch João arbeitenden Entitäten waren allesamt in ihrer letzten Verkörperung weit entwickelte Persönlichkeiten, die voller Idealismus für Ihre Ziele eintraten und sich für das Wohl anderer einsetzten: Ärzte, Kräuterkundler, Chirurgen, Theologen, Anwälte und Weise.
Sie führen in der Casa de Dom Inacio sowohl sichtbare wie auch unsichtbare Operationen aus, um Menschen zu heilen, das heißt um ihnen bei ihrer Erkenntnis und Weiterentwicklung behilflich zu sein und sie sozusagen »nebenbei« von Krankheit, Leid und Schmerz zu befreien, wenn dies erlaubt ist, also den Gesetzen entspricht. Manchmal gibt es nämlich karmische Ursachen für Behinderungen oder Krankheiten, bei denen es nicht erlaubt ist helfend einzugreifen, zumindest nicht, was das Auflösen dieser Krankheit oder die »Wegnahme« der Behinderung betrifft. Aber auch in diesen seltenen Fällen helfen diese geistigen Wesen den Betroffenen enorm durch eine Orientierung zu Licht und Liebe und die Öffnung des Herzens. Sie helfen, ihr Schicksal zu akzeptieren und trotz einer Beeinträchtigung dankbar und glücklich ihren Lebensweg gehen zu können und wichtige Erfahrungen machen zu dürfen, anstatt in zynische Verbitterung zu verfallen. Und wer weiß, vielleicht ist dann - wenn das für den Betroffenen gar nicht mehr absolute Priorität hat und er entscheidende Dinge begriffen hat - eines Tages doch körperliche Heilung möglich…
In unseren westlichen Industrienationen sind Herzkrankheiten inzwischen an zweite Stelle in der »Hitliste« für Todesursachen aufgerückt. Das Symptom des verhärteten Herzens und der Weg zurück zu Heilung und Liebe sind übrigens ganz wunderbar in Hauff's »Das kalte Herz« und natürlich unvergeßlich in Charles Dickens' »Weihnachtsgeschichte« literarisch gestaltet. Es lohnt sich und macht Spaß, dort noch mal nachzulesen! Auch ein schönes Geschenk für direkt oder indirekt Betroffene.

Von eventuellen karmischen Hindernissen abgesehen ist es essentiell für eine Genesung, dass die betreffende Person wirklich gesund werden möchte und innerlich bereit ist, ihre Krankheit loszulassen. Das hört sich seltsam, ja widersinnig an, schließlich wollen doch wohl alle gesund und glücklich leben?! Ganz so einfach ist es nicht, es gibt viele bewußte und unbewußte Gründe für Menschen eine Behinderung oder
Krankheit behalten zu wollen.
Keinem für das Gute wirkenden Heiler oder Heilmedium der Welt aber ist es gestattet, eine Krankheit gegen den Willen der entsprechenden Seele aufzulösen. Dies würde gegen das Gesetz des freien Willens verstoßen und gehört in den Bereich der Magie. Natürlich gibt es Heiler, die sich über den Wunsch der Seele hinwegsetzen und derart vorgehen. Dies kann kurzfristig für den Patienten angenehm sein, da die Krankheit ohne eigenes Zutun von ihm genommen wird. Ganzheitlich gesehen ist dieser Heiler jedoch ein schlechter Heiler, denn statt Entwicklung zu fördern, stoppt er sie. Die Person wird dort zurückgehalten, wo sie steht. Veränderung und Entwicklung ist nicht mehr notwendig. Der Körper muß nun so schnell wie möglich ein anderes oder sogar das gleiche Symptom wieder hervorbringen, um auf das zugrunde liegende Problem aufmerksam zu machen. Ein Phänomen, das allen Schulmedizinern bestens bekannt ist, nur dass sie leider die Hintergründe nicht verstehen: Auch wenn man einen Tumor dreimal herausschneidet und hinterher den Körper noch mit Strahlen vergiftet, wird dieser anschließend seiner Aufgabe getreu einen vierten Tumor bilden, sofern die Person Ihr Leben nicht ändert.
Es ist übrigens auch möglich, dass zwar die Person eine Krankheit gerne behalten möchte,
da sie sich bequem in diesem
Szenarium eingerichtet hat, dass die Seele aber sagt, die Krankheit kann weggenommen werden. Dies geschieht, da der Heilungsprozeß der Person helfen kann die Augen zu öffnen und aus der Krankenrolle herauszukommen, zum Beispiel durch eine der spektakulären Spontanheilungen, die ja auch in der Schulmedizin dokumentiert sind. Eine vorher ausschließlich materialistisch orientierte Person kann sich derart für die spirituelle Welt öffnen und sodann ihren Lebensweg in anderer Weise weitergehen.

Die spirituelle Chirurgie, erfolgt sie nun äußerlich sichtbar oder unsichtbar, wirkt in vielschichtiger Weise auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. Sie kann ausgeführt werde, um körperliche Beeinträchtigungen oder Krankheitssymptome wie zum Beispiel Geschwüre zu entfernen. Sie dient außerdem dazu Chakren zu öffnen und zu reinigen, Energieblockaden zu beseitigen und so derart drastische Genesungs- und Veränderungsprozesse auszulösen, dass sie von vielen als Wunder empfunden werden.
Des Weiteren werden häufig schwarze Flecken aus der Aura entfernt. Sicherlich haben Sie schon häufiger festgestellt, dass es uns sehr schwer fällt oder sogar unmöglich ist bestimmte Verhaltensmuster oder Reaktionsweisen zu ändern, und zwar sogar dann, wenn wir wissen woher sie stammen - aufgrund welcher Traumata wir sie uns angeeignet haben - und dass sie schädlich sind. Es ist nicht einfach, sich da selbst »umzupolen« oder »umzuprogrammieren«. Wird nun als Hilfe für Sie ein derartig unglückseliges Programm aus Ihrer Aura gelöscht, werden Sie feststellen, dass es Ihnen von da an leichter fällt, in kritischen Situationen ganz anderes zu reagieren (beispielsweise mit Humor statt mit Gereiztheit, mit Geduld statt mit Aggression, mit Einfühlungsvermögen statt mit Machtgebaren und Drohungen). Sie haben dann allerdings selbst Sorge zu tragen, dass Sie dieses Programm nicht durch entsprechendes »altes« Verhalten wieder neu installieren. Darin besteht Ihr eigener Beitrag, Ihr Lern- und Entwicklungsprozeß, Ihre Herausforderung.

Der Eingriff wird im wahrsten Sinne des Wortes »von Geisterhand« mit unglaublicher Präzision ausgeführt. Kunstfehler sind dabei ausgeschlossen. Die Entitäten sehen nicht nur das Innere des Körpers, sondern auch sämtliche Zusammenhänge, sämtliche Aurakörper und Energiefelder des Menschen sowie seinen Gesundheitszustand, seinen Lebensplan, die Abweichungen davon, entstehende Krankheiten, vergangene Leben und aus diesen herrührende Belastungen. Ob nun Don Ignacio de Loyola, König Salomo, Dr. Augusto de Almeida, Dr. Oswaldo Cruz, Dr. José Valdivino oder eine der vielen anderen Entitäten Sie operieren, es arbeiten jeweils die Wesenheiten an Ihnen, die dafür am besten geeignet sind. Jeder trägt sein Wissen und Können in angemessener und perfekt aufeinander abgestimmter Weise im richtigen Augenblick bei.


Der Ablauf der spirituellen Operationen sieht folgendermaßen aus: Sobald die Entität bestimmt hat, dass Sie operiert werden sollen, stellen Sie sich zum angegebenen Zeitpunkt in der Operationsschlange an. Sie erhalten ein Ticket, damit ein Irrtum Ihrerseits auch dann ausgeschlossen ist, wenn Sie sich ohne Führer in der Casa aufhalten. Sie sollten vor der Operation nicht zuviel gegessen haben und sich nicht übermäßig angestrengt oder aufgeregt haben. Sie sollten keine Armbanduhr tragen, da diese die Energiefelder beeinträchtigen können. Die Wartezeit erlaubt Ihnen, sich nochmals auf Ihnen Wunsch, den Grund Ihrer Anwesenheit an diesem Ort zu konzentrieren sowie um Hilfe und geistige Führung zu bitten. Sodann werden Sie in den Raum geführt, in dem die spirituellen Eingriffe durchgeführt werden. Sie befinden sich in diesem Raum gewöhnlich mit einer Gruppe von mehreren Personen. Nachdem Sie sich auf dem Ihnen bestimmten Platz niedergelassen haben, wird gefragt, ob jemand eine sichtbare Operation möchte. Sollte dies der Fall sein, stehen die entsprechenden Personen auf und folgen dem Helfer dorthin wo sichtbar operiert wird, die anderen bleiben sitzen. Nehmen Sie eine bequeme, Ihnen angenehme Haltung ein, wie sonst im
Meditationsraum, mit einem Unterschied: Ist es ein einziges, klar umrissenes Gesundheitsproblem, das Sie hierher geführt hat, beispielsweise ein Tumor, so legen Sie die linke Hand offen vor sich auf den Oberschenkel, die rechte jedoch auf die betreffende Körperstelle. Haben Sie mehrere Körperstellen, die Ihnen Kummer machen oder sind Sie nicht wegen eines konkreten Symptoms hier, sondern wegen Ihrer spirituellen Entwicklung oder Ihres allgemeinen Gesundheitszustandes, so legen Sie die rechte Hand einfach auf Ihr Herz. Sie schließen die Augen, entspannen sich und - harren der Dinge, die da kommen...
Versuchen Sie sich dem nun folgenden Prozeß so weit wie möglich hinzugeben und Ihr Herz zu öffnen. Die im Raum anwesende Helferin sagt Ihnen, wann die Operation beginnt und wann Sie endet. Sie teilt Ihnen auch ansonsten alles Nötige mit, und zwar sowohl auf Portugiesisch als auch auf Englisch. Die entsprechende Zeitspanne kann von zehn Minuten bis zu einer Dreiviertelstunde dauern. In dieser Zeit sind zahlreiche Wesenheiten im Raum anwesend, eine Anwesenheit, die Sie zweifellos auch spüren werden. Die Entitäten arbeiten parallel an allen Patienten und führen die jeweils angemessenen Eingriffe an einer oder mehreren Körperstellen aus. Es kann sei, dass Sie das Gefühl haben berührt zu werden.
Achten Sie auf Bilder, die Sie eventuell sehen, aber verkrampfen Sie sich nicht, um etwas Bestimmtes zu sehen. Sie haben nichts zu tun, sondern einfach nur geschehen zu lassen, etwas das uns meist am schwersten fällt.
Es gibt Menschen, die sehr viel spüren während dieser Operationen, es gibt andere, die kaum etwas wahrnehmen. Dies hängt von der Feinfühligkeit, dem Grad an Offenheit und Vertrauen und dem spirituellen Entwicklungsstand der Person ab, hat aber nichts mit dem »Erfolg« der Intervention zu tun. Mit Sicherheit werden Sie sehr viel Wärme, Geborgenheit, Vertrauen und Liebe spüren, auch falls Sie keine körperlichen Empfindungen wahrnehmen sollten. Häufig werden am Ende einer Operation leichte Stiche beim Vernähen wahrgenommen, vergleichbar dem Ziehen bei Seitenstichen, aber nicht so stark. Wundern Sie sich nicht, falls Sie dies an verschiedenen Stellen, eventuell auch gleichzeitig spüren sollten, alles hat seine Richtigkeit damit. Wundern Sie sich auch nicht, falls diese Stiche an Stellen auftreten sollten, an denen Sie »eigentlich gar nichts haben«. Spüren Sie sie beispielsweise an der Leber, kann es sein, dass die Themen Wut und Aggression intensiv bearbeitet wurden. Sollte Ihr Herz sich melden und stark klopfen, so beunruhigen Sie sich nicht. Sie können sich nicht vorstellen, wie froh es ist, dass Sie den Weg hierher gefunden haben! Und vielleicht war es gar nicht so leicht für Ihr Herz, Sie hierherzubringen gegen all die
Einwände des Egos...? Denn dieses fühlt sich äußerst unwohl hier!
Angst vor Schmerzen brauchen Sie nicht zu haben, genauso wenig wie bei den sichtbaren Operationen. Die spirituelle Anästhesie funktioniert einwandfrei, ebenso wie die Desinfektion. Niemals hat es diesbezüglich auch nur ein einziges Problem in der Casa gegeben.
Zum Abschluß der Behandlung werden Sie, nachdem ein Gebet über Sie gesprochen wurde, nach draußen geleitet. Sie begeben sich unmittelbar in Ihre Unterkunft, die Ihnen mindestens die nächsten vierundzwanzig Stunden als Krankenzimmer dient, wenn Ihnen danach ist auch gerne länger! Am besten fahren Sie mit dem Taxi dorthin, auch wenn Sie sich pudelwohl fühlen. Bitte beherzigen Sie diesen Punkt unbedingt. Das einzig »Gefährliche« an diesen Eingriffen ist die Tatsache, dass äußerlich keine Narben zu sehen sind, dass man keinen Schmerz verspürt hat und deswegen meint, sich nicht schonen zu müssen. Dies kann die Heilung beträchtlich verzögern! Denken Sie daran, dass Eingriffe stattgefunden haben, die einem normalen chirurgischen Eingriff vergleichbar sind und dass Ihr Körper Ruhe und Erholung braucht. Sie haben Operationsnarben, auch wenn diese äußerlich nicht sichtbar sind! Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie kurz nach einer Operation die Rückreise antreten müssen. Lassen Sie Ihr Gepäck tragen, dies braucht Ihnen nicht peinlich zu sein. Erklären Sie Außenstehenden, dass Sie operiert worden sind. Bitten Sie um Hilfe, statt zu riskieren, dass Ihre Narben platzen und Ihr im Heilungsprozeß befindlicher Körper zusätzliche »Reparaturarbeiten« durchführen muß, die durch Ihre Unachtsamkeit verursacht worden sind. Behandeln Sie Ihren Körper mit Liebe und Rücksichtnahme!


...Fortsetzung


Die Operationen in der Casa de Dom Inacio
( 2 )

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