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Im März 2005 fanden die zweiten Geistheilungstage mit Joao de Deus in Deutschland / Alsfeld statt. Einige Zeitungsberichte 10.01.2005 Lauterbacher Anzeiger Es gibt keine Betten mehr, weil der Wunderheiler kommt Zu den "Zweiten Geistheilungstagen" vom 2. bis 5. März kommt Joao de Deus aus Brasilien ALSFELD (rwh). "Ach, Du Allmächtiger", heißt es beim einen, "das ist der Wahnsinn" bei einem anderen. Zwei Reaktionen Alsfelder Hoteliers auf die Frage, ob sie in den ersten Märztagen noch ein freies Zimmer haben. Haben sie nicht. Die Hotels in Alsfeld sind in dieser Zeit ausgebucht. Und nicht nur in Alsfeld. "Wir suchen mittlerweile im Umkreis von 20 Kilometern freie Betten", beschreibt Petra Geiss, die Geschäftsführerin des Tourist Center, die täglich schwerer werdende Aufgabe, die eingehenden Anfragen zu erfüllen. Für volle Betten, ständig klingelnde Telefone und unentwegt eintreffende E-Mails in Alsfeld sorgt ein 64-jähriger Brasilianer, der sich für vier Tage im März angesagt hat: Joao Teixeira de Faria, genannt "Joao de Deus". Ein Wunderheiler. Aber nicht irgendeiner, sondern "der wohl bedeutsamste Wunderheiler der Gegenwart". So zumindest kündigen ihn die Organisatoren der "Zweiten deutschen Meditations - und Geistheilungstage" an, die vom 2. bis 5. März in der Hessenhalle in Alsfeld stattfinden. Welchen Publikumszuspruch der brasilianische Wunderheiler auslöst, zeigte sich im vergangenen Sommer, als er erstmals zu Geistheilungstagen nach Deutschland kam. Tausende strömten in die Nähe von Kassel, schildert Bernd Wünsche von "Earth Oasis", einem in Köln ansässigen Veranstalter von "ganzheitlichen Reisen und Seminaren", der auch das Alsfelder Großereignis organisiert. Mit jeweils 1500 Besuchern bei den beiden täglichen Heilungssitzungen rechnet Wünsche auch in Alsfeld. Eine Zahl, die sogar noch weit unter dem Andrang liegt, den "Joao de Deus" aus Brasilien gewöhnt sein soll. In der Hoffnung auf Heilung von Krankheiten der unterschiedlichsten Art "kommen dort jeden Tag nahezu 3000 Menschen" berichtet Bernd Wünsche, Für Alsfeld als Standort der viertägigen zweiten Auflage in Deutschland entschied sich "Earth Oasis", um "noch näher an Frankfurt" zu sein. Das wiederum hat einen einfachen Grund. "Die Menschen kommen aus der ganzen Welt." Dass Bernd Wünsche mit dieser Behauptung nicht übertreibt, können Petra Geiss und die heimischen Hoteliers bestätigen. Aus Australien, Amerika, Brasilien, Dubai, aus Asien, aus Griechenland, überhaupt aus Südeuropa, aus Holland, treffen seit Monaten täglich Anfragen und Buchungen ein. Im Tourist Center gibt es allmählich Platzprobleme für die Sammlung der Unterlagen. "Wir haben schon 20 Ordner voll", beschreibt Petra Geiss das Ausmaß der Nachfrage. Und täglich kommen neue hinzu. 600 Buchungen wurden, Stand Mitte dieser Woche, allein über das Tourist Center vorgenommen. Nicht eingerechnet all jene Gäste aus aller Welt, die sich ihr Bett für den Besuch des Wunderheilers direkt beim Hotel gebucht haben. Das begann Ende Oktober. Zu diesem Zeitpunkt registrierten die Hotels in Alsfeld eine verstärkte Nachfrage in den ersten Märztagen, die in den Wochen danach sich ständig steigerte. Jetzt ist es praktisch nur noch dann möglich, für die ersten Märztage in Alsfeld ein Bett zu bekommen, "wenn jemand seine Buchung storniert", sagt Petra Schreiner vom Hotel "Zum Schwalbennest": "Alsfeld ist dicht", stellt sie fest und fügt hinzu: "Und Homberg, Lauterbach, Ziegenhain auch." Burkhard Weck (Hotel "Zur Krone") erinnert die Situation an die alle fünf Jahre stattfindende Steinexpo in Nieder-Ofleiden, bei einer Veranstaltung in Alsfeld hat er eine solche Nachfrage über mehrere Tage hinweg "noch nie erlebt". Kein Wunder, dass Petra Geiss mittlerweile einen "Hilferuf" ausstößt: "Wir brauchen Betten, Betten, Betten." Aber nicht nur das. Je näher das Ereignis rückt, um so mehr brennen auch andere Probleme auf den Nägeln. Die Verkehrsinfrastruktur in und um Alsfeld beispielsweise. Die Besucher brauchen ja nicht nur ein Hotelzimmer, sie müssen ja auch in die Hessenhalle kommen. Buslinien dorthin verkehren nicht und auch die Zahl der Taxiunternehmen, die sie transportieren können, ist in der Region überschaubar. Kein Wunder, dass Petra Geiss weiß, dass neben der Zimmervermittlung in den kommenden Wochen noch "alle Hände voll zu tun ist". Das TCA hat zwischenzeitlich Kontakte zu Busunternehmen und Taxiunternehmen aufgenommen. "Wir wollen ja nicht, dass die Leute auf der Straße stehen", beschreibt sie die Aufgabe, die in den nächsten Wochen gelöst werden muss. www.lauterbacheranzeiger.de ....................................................................................................... 03.03.2005 Lauterbacher Anzeiger Menschen wollen den "Frieden" spüren Aus ganz Europa strömen Menschen zu "Geistheilertagen" ALSFELD (hek). Mehr oder wenig weitgereist und vor allem offen für die spirituelle Heilung, die ihnen der "Wunderheiler" Joao de Deus verspricht, sind die Besucher der "zweiten deutschen Geistheilertage (sie dauern noch bis Samstag) in der Alsfelder Hessenhalle. Viele sind gekommen, um einfach ihr Wohlbefinden zu steigern. Wilhelmshaven, Kulmbach, Euskirchen, Landsberg/Lech: den Nummernschildern auf dem Parkplatz vor der Hessenhalle kann man die Anziehungskraft von Joao de Deus entnehmen. Die Herkunft der Heilungsuchenden bleibt nicht auf Deutschland beschränkt. Niederländische, schweizerische, österreichische und sogar spanische Kennzeichen kann man auf dem überfüllten Parkplatz finden. So international das Publikum, so ruhig und konzentriert die Atmosphäre unter den Gästen in der Halle. Junge Pärchen, Familien mit Kindern und ältere Menschen ließen sich klaglos von den vielen Helfern in lange Schlangen dirigieren, die darauf warteten am Wunderheiler Joao vorbeigeführt zu werden, oder die einem seiner "Medien" lauschten. Die Helfer sorgten nicht nur für Ordnung unter den Heilungsuchenden, sondern schirmten den "Wunderheiler" auch von allzu neugierigen Blicken ab. Die meisten wollten aber nur dem "unglaublichen Frieden der herzbewegenden Veranstaltung" nachspüren, wie Bianca Harrison, die mit ihrem fünfjährigen Sohn Malcolm, der am Down-Syndrom leidet, eigens aus München nach Alsfeld gekommen war. Sie war schon bei den ersten "deutschen Geistheilertagen" dabei und glaubte damals eine "schnelle Verbesserung der Sprachentwicklung" bei ihrem Sohn zu erkennen. Auf diese "spirituelle nicht religiöse" Hilfe hofft sie, die dennoch auf die Schulmedizin setzt, auch diesmal. "Man muss offen sein", beschreibt Rebecca Haas aus Mücke die nötige Einstellung, als sie vor der Halle nach dem ersten Durchgang an der Zigarette zieht. Die an der unheilbaren Friedreich´schen Ataxie Erkrankte sucht nach Wegen der Heilung, jenseits der Schulmedizin, mit der sie für sich abgeschlossen hat: "Die Ärzte haben mir 14 Jahre lang nur den Rollstuhl und den jüngsten Tag als Perspektive genannt." Sie glaubt daran, dass Joao in einer "spirituellen Heilung" ihren Geist stärkt, denn "mein Geist muss gesund sein, damit mein Körper wieder gesund wird", drückt Haas ihre Hoffnung aus, dass der "Wunderheiler" ihr "Hilfe zur Selbsthilfe" bieten kann. "Die Erwartungshaltung darf aber nicht zu groß sein", warnt Flavia Miceli. Die Bochumerin, die sich selbst als "Heilerin" bezeichnet, kam nach Alsfeld, um Kraft zu tanken und zu sehen, was "Joao so macht". Schließlich sei er ja einer der angesehenen Heiler und nicht einer der vielen Scharlatane in der Branche. Sie wolle lernen, damit sie selber stärker wird und "ich noch mehr Menschen helfen kann". Eine Hilfe, die sich Leocardia Brantsch wie so viele andere, auch vom Wasser versprechen, das der "Wunderheiler" gesegnet haben soll. "Durch den Segen sind Informationen auf das Wasser übergegangen, die molekulare Beschaffenheit wurde dadurch verändert und es hat Energie gewonnen", ist sich die gläubige Christin aus Duisburg sicher. "Außerdem sind die Flaschen schön und die Tragetasche, die es dazu gibt, praktisch", schiebt sie dann noch lachend hinterher. Auch wenn die Gäste des Joao de Deus der Veranstaltung naturgemäß positiv gegenüberstanden, gab es zumindest vor der Halle kritische Stimmen. Die "christliche Brüdergemeinde aus Grünberg" warnte die Ankommenden auf Handzetteln vor der "Geistheilung", da "Geistheilung nicht durch Gott sondern durch das Böse" geschehe. Die fünf Protestierenden wurden vom Veranstalter "sehr höflich" nur dazu aufgefordert, ihre Zettel nicht direkt vor dem Eingang zu verteilen. "Die Entscheidung muss jeder für sich treffen, ob er hineingeht", geben sie sich aber tolerant. www.lauterbacheranzeiger.de .................................................................................................................. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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05.03.2005 Osthessen-News "Wunder gibt es immer wieder" - ein "Geistheiler" mit vielen Fragezeichen 05.03.05 - Alsfeld - Wunder gibt es immer wieder. Wenn Blinde gehen und Lahme sehen können, dann waren sie in den vergangenen Tagen vielleicht Teilnehmer einer spirituellen Operation" in der Alsfelder Hessenhalle. Dort gibt sich seit Mittwoch der brasilianische Geistheiler Joao de Deus die Ehre und veranstaltet in meditativer Stille noch bis heute die 2. Deutschen Geistheilertage". Sein Publikum: auf der Suche nach universaler Heilung. De Deus, der sich selbst für den bedeutsamsten Heiler der Gegenwart hält, ist in göttlicher Mission unterwegs. Millionen Menschen hätten in den letzten 44 Jahren Linderung durch ihn erfahren, lässt der Brasilianer durch einen Pressesprecher mitteilen. Krebs und sogar Aids-Patienten hätte er nachweislich heilen können. Das ist auch der deutschen Spirituellen-Szene bekannt. Aus dem gesamten Bundesgebiet reisen täglich etwa 2000 Sinn- und Heilungssuchende in den Vogelsberg, um spirituelle Reinigung zu erfahren, von Krankheiten geheilt zu werden oder zumindest ein ganz tiefes energetisches Erlebnis mit nach Hause zu nehmen. Tatsächlich hätte am Donnerstag jemand seine Stöcke wegwerfen und wieder gehen können, erzählt Patricia Reusch, Heilpraktikerin aus Hamburg. Mit eigenen Augen hätte sie das zwar nicht gesehen, aber das Klappern der fallenden Gehhilfen deutlich gehört. Hat de Deus ein Wunder vollbracht? Nein. Ich heile niemanden, es ist Gott, der heilt", sagt der Brasilianer. Er sei nur ein Medium, durch das 36 so genannte Wesenheiten wie beispielsweise Franz von Assisi, König Salomon oder der Heilige Ignazius wirken. Die Wesenheiten nutzen seinen Körper als Gefäß und bewirken wundersame Operationen und Heilungen, ist de Deus überzeugt. In Alsfeld wird ganz unblutig, rein spirituell operiert. Wie das funktioniert? Vor der Operation wird in der Gruppe meditiert. Einschwingen auf die Wesenheiten. Stimmt das energetische Niveau erscheint der Meister in Begleitung zweier Herren. Seine Patienten" können ihn nicht sehen, denn die Augen müssen geschlossen bleiben. Knapp eine Minute dauert sein Gebet, dann ist der Spuk" vorbei und die Leute sind operiert". Später defilieren die, alle in weiß gekleideten Menschen an ihm vorbei, um ihm in die Augen zu sehen und die Hand zu reichen. Nur wer sich der spirituellen Dimension geistiger Heilung öffne, könne das ansonsten Unbegreifliche verstehen, meint der Heiler. So sei zu erklären, dass er in Trance unzählige Krankheiten entdeckt und selbst Operationen mit Skalpell bei minimaler Blutung ohne Betäubung und Desinfektion hätte durchführen können. Ohne medizinische Kenntnisse wohlgemerkt. Die Operationen in Südamerika sind umsonst, in Alsfeld kostet die Teilnahme 60 Euro pro Tag, erklärt Viktor Rollhausen, Organisator der Heilungen in den armen Ländern finanziert werden", sagt Rollhausen weiter. Außerdem gibt es Spiritualität zum Trinken. De Deus verkauft gesegnetes Wasser. Fünf Liter kosten 60 Euro. Eine große Spende für die Armen, ein kleiner Obolus für den Heiler. Und für die Sinnsuchenden? Wer weiß, Wunder gibt's ja immer wieder. (dg) +++ Link zum Originalbericht mit vielen Fotos [document info] Copyright © Osthessen-News 2000-2005 www.osthessennews.de Ein Projekt von unabhängigen Journalisten in Fulda. Eine Veröffentlichung der Inhalte bedarf der Zustimmung von Osthessen-News. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Reiseinformationen Kosten Reisebegleiter Anmeldung Informations-Flyer Erfahrungsberichte Joao de Deus in Atlanta / USA Joao de Deus in Neuseeland Die Arbeit in den current rooms der Casa (1) Die Arbeit in den current rooms der Casa (2) Vai Trabalhar! Go to work! An die Arbeit! Der Cachoeira, der heilige Wasserfall Von allen guten Geistern verlassen? (1) Von allen guten Geistern verlassen? (2) Die Operationen in der Casa de Dom Inacio (1) Die Operationen in der Casa de Dom Inacio (2) Zeitungsartikel zu Joao de Deus in Deutschland Bücher und Filme zu Joao de Deus und Spiritismus | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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